Namensherkunft

Thorsmoerk – der recht ungewöhnliche Name kommt aus dem hohen Norden, genauer gesagt aus dem schönen Island. Thorsmörk (Þórsmörk) ist dort ein weites Tal zwischen eisbedeckten Bergen und lautet in der Übersetzung „Heiliger Hain des Thor“.

1992 bis 1999

Unsere Einrichtung wurde durch eine Elterninitiative gegründet; als ihre Kinder dem Lern- und Lebensort für Kinder und Jugendliche Haus Arild im Nachbardorf Bliestorf entwuchsen, machten sich einige Eltern Gedanken über ein zukünftiges „zu Hause“ für sie. So wurde im Jahr 1992 der Verein „Thorsmoerk – Sozialgemeinschaft für Lebens- und Arbeitsgestaltung e.V.“ gegründet. Schon kurze Zeit später wurde von der Turmalin-Stiftung ein ca. 2500 qm großes Grundstück in Rondeshagen in Erbpacht erworben und die Planungen für das erste Wohnhaus konnten beginnen. Gleichzeitig wurden auch erste Pflegesatzverhandlungen geführt, welche 1993 erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

Das „Brinkhaus“ wurde im
Sommer 1995 bezogen.

2000 bis 2009

Auch in den Folgejahren entwickelte sich Thorsmoerk kontinuierlich weiter. So konnte 2000 ein ehemaliges Bauernhaus in der Dorfstraße 7 erworben werden, welches durch sein Reetdach und den ländlichen Stil noch heute einen besonders gemütlichen Charme besitzt. Die zweite Wohngruppe konnte hiermit eröffnet werden. Auch unsere Arbeitsbereiche vergrößerten sich, sodass auch hierfür Gebäude und Landschaftsflächen gemietet bzw. gepachtet wurden.

Das große Wohnhaus in der Dorfstraße

Im Jahr 2005 erbauten wir auf unserem Grundstück in der Dorfstraße ein weiteres kleines Wohnhaus, welches einer Gruppe aus vier BewohnerInnen die Möglichkeit bietet, ein möglichst eigenständiges Wohnen zu trainieren. 

Das „Kleine Haus“ in der Dorfstraße

Als weitere Vergrößerung erfolgten dann 2007 der Umbau und Umzug in unsere erste eigene Weberei in der Straße Zum Ruum 8 in Rondeshagen.

2010 bis heute

Im Oktober 2014 gründeten wir gemeinsam mit dem Sampo-Hof in Bliestorf die Stecknitz-Werkgemeinschaft in Form einer WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen). 

2017 feierten wir die Einweihung zweier Neubauten; die Weberei und die Wäsche bekamen jeweils einen Anbau, wodurch sich unserer Werkstätten noch weiter wuchsen.

Die stete Weiterentwicklung Thorsmoerks sehen wir als eines der wichtigsten Fundamente, um unseren BewohnerInnen auch in Zukunft ein auf ihre Bedürfnisse angepasstes „zu Hause“ bieten zu können. 

2020 bekommen wir durch eine Spende der Christiansen-Stiftung aus Lübeck eine komplett neue Industrieküche im Brinkhaus, für die wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken.